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Transparenz

Methodik & Datenquellen

Kalorien, Formeln und Coaching-Empfehlungen sind nur so gut wie ihre Quellen. Hier steht, woher Myrons Zahlen kommen — und wo ihre Grenzen liegen.

Nährwertdaten

Die Kalorientabelle basiert auf dem Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) 4.0 des Max Rubner-Instituts — der amtlichen deutschen Nährstoffdatenbank (Lizenz: CC BY 4.0). Angaben gelten pro 100 g; Portionsgrößen sind redaktionell ergänzt. In der App kommen für verpackte Produkte Barcode-Daten aus Open Food Facts hinzu.

Kalorienbedarf: die Formeln

Der Kalorienrechner nutzt die Mifflin-St-Jeor-Formel (1990) für den Grundumsatz: 10 × Gewicht (kg) + 6,25 × Größe (cm) − 5 × Alter ± Geschlechtskonstante. Sie gilt in Vergleichsstudien als zuverlässigste der gängigen Schätzformeln und wird u. a. von der Academy of Nutrition and Dietetics empfohlen. Multipliziert mit einem Aktivitätsfaktor (PAL 1,2–1,9) ergibt sich der Gesamtumsatz; Zielanpassungen rechnen mit ~7.700 kcal pro Kilogramm Körpermasse. Die Makro-Empfehlung: Protein 1,8–2,4 g/kg je nach Ziel, Fett 0,9 g/kg als Basisversorgung, der Rest Kohlenhydrate.

Wichtig: Jede Formel schätzt. Die Myron-App bleibt deshalb nicht bei der Schätzung stehen, sondern berechnet den tatsächlichen Verbrauch laufend aus den letzten Wochen zurück — aus geloggter Ernährung und Gewichtstrend. Nach zwei bis drei Wochen Tracking ersetzt dieser adaptive Wert die Formel.

Übungsverzeichnis

Das Übungsverzeichnis basiert auf einem offenen Übungskatalog, für Myron redaktionell ins Deutsche übertragen und um Muskelgruppen-Zuordnung und Schritt-für-Schritt-Anleitungen ergänzt.

Der Coach: Evidenz statt Bauchgefühl

Die Empfehlungen des Myron-Coaches folgen einem evidenzbasierten Playbook: Jede Regel ist mit Quellen hinterlegt (Meta-Analysen und Position-Stands sportwissenschaftlicher Fachgesellschaften) und wird quartalsweise gegen neue Literatur geprüft. Ändert sich die Evidenzlage, ändert sich das Playbook — nachvollziehbar dokumentiert.

Grenzen

Alle Werte sind Näherungen: Individuelle Abweichungen von ±10 % beim Energieverbrauch sind normal. Myron ist kein medizinisches Produkt und ersetzt keine ärztliche oder ernährungstherapeutische Beratung — bei Vorerkrankungen, Schwangerschaft oder Essstörungen gehört die Ernährungsplanung in fachliche Hände.

Tracken, ohne zu tippen

Myron loggt Ernährung und Training per Stimme — und coacht dich jeden Sonntag auf Basis genau dieser Methodik.

Auf die Warteliste

Quellen: Mifflin MD, St Jeor ST et al. (1990), Am J Clin Nutr 51(2) · Max Rubner-Institut (2025): Bundeslebensmittelschlüssel 4.0 (CC BY 4.0).